#61 NeuroMobility: Von der Idee zur Innovation

Shownotes

Was bringt jemanden aus der Medienwelt dazu, plötzlich Produkte zu entwickeln, die den Alltag von Menschen mit neurologischen Erkrankungen verändern können?

In Folge 61 sprechen wir mit Dr. Kerstin Fröhlich, Head of Global Product Management NeuroMobility bei Ottobock, über ihren ungewöhnlichen Weg in die Medizintechnik – und darüber, was sie an dieser Branche bis heute begeistert.

Wir sprechen über mutige Innovationen, ganzheitliche Versorgung und die Frage, wie aus einer Idee ein Hilfsmittel entsteht, das nicht nur technisch funktioniert, sondern im Leben eines Menschen wirklich einen Unterschied macht.

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Transkript anzeigen

00:00:09: Hallo

00:00:10: und willkommen zu einer neuen Folge von InSight Zetrotobock.

00:00:13: Heute sprechen wir mit Kerstin Fröhlich, Head of Global Product Management Neuro Mobility über ihren Beruf, den Werdiganen und natürlich über das spannende Thema Neuro-Mobilität.

00:00:22: also bleibt dran und seid gespannt!

00:00:33: Hallo Kersting Fröhliche herzlich Willkommen bei InSights Zetro Tobock.

00:00:36: schön dass du heute dabei bist.

00:00:38: Hallo Moritz und Moritz vielen vielen Dank für eure Einladung.

00:00:42: Ja hallo auch von mir Kersti.

00:00:44: Wir freuen uns sehr dass Du heute die Zeit genommen hast oder die Zeit gefunden hast.

00:00:48: Aber bevor wir so richtig starten, erst einmal eine kleine Icebreaker Frage.

00:00:53: Wenn dein Job in Sport wäre?

00:00:55: Welcher wäre es und warum?

00:00:59: Schwierige Frage!

00:01:00: Definitiv kein Sprint würde ich jetzt einfach mal sagen weil der Job ist ziemlich vielfältig und hat auch ganz viele unterschiedlichen Ebenen.

00:01:09: deswegen.

00:01:09: Ich wäre glaube ich eher bei zehn Kampf oder zumindest mal mehr Kampf.

00:01:14: Wir müssen als Produktmanagement unterschiedliche Anwenderbedürfnisse verstehen, Technologien beurteilen, Märkte-Wettbewerber und Geschäftsmodelle verstehen.

00:01:25: Dann darauf basierend eben die Protolioentscheidungen treffen und auch immer wieder irgendwie verschiedene Stakeholder und Funktionen wieder zusammenbringen.

00:01:35: Das heißt da braucht es verschiedene Disziplinen, da braucht's auch Verständnis für die verschiedenen Disziplin Und die muss man über eine längere Strecke zusammenbringen und da auch leistungsfähig bleiben.

00:01:47: Also ich glaube, da geht es darum wirklich in verschiedenen Kategorien gut zu sein oder auch sehr, sehr gut zu seien und das zusammenzubringen.

00:01:55: Es braucht auch Ausdauer.

00:01:56: also es fühlt sich manchmal an wie bergsteigen und siehst so die Spitze des Berges und dann kommst du dahin wo du glaubst dass hier ist und merkst verdammt das geht noch viel weiter und dann muss man halt entsprechend weiter und trackbleiben.

00:02:09: Das

00:02:10: ist eine sehr schöne Redewendung.

00:02:13: Ja Kerstin, dann würde ich das jetzt mal einfach auf die Leichtathletik beziehen und auf den Zehenkampf.

00:02:17: Also du musst in vielen, vielen Disziplinen im Schnitt einfach sehr gut sein und vieles beherrschen können.

00:02:22: Da würde ich direkt dazu kommen wie dein Weg dich zu Ottobock geführt hat weil es ja sehr interessant ist über viele Medienfirmen.

00:02:31: Du hast eine Promotion und hast allgemeine in vielen Innovationsbereichen Geschäftsfelder weiter aufgebaut und weiterentwickelt.

00:02:39: Und nun tatsächlich könnte man ja schon so ein bisschen sagen, eigentlich der Branchenwechsel zu Ottobock und eben eher in die Medizintechnikbranche da kannst du gerne einfach mal darüber erzählen wie dich dein Weg so geführt hat und weshalb du jetzt im Endeffekt da bist wo du bist was dich daran fasziniert.

00:02:55: Ja an Ottobok hat mich tatsächlich zuerst einmal die Aufgabe gepackt Also die Neuromobilität als Innovations- und Wachstumskategorie.

00:03:07: aufzubauen und dann so in einem zweiten Schritt mehr oder weniger die Branche, die mir sehr ans Herz gewachsen ist.

00:03:14: Du hast recht!

00:03:14: Ich habe sehr viel Medien in meinem Leben gemacht.

00:03:17: ich hab immer Neues entwickelt also ich habe neue TV-Programme entwickelt über Innovationen im Mediensystem promoviert ich war in der Unternehmensentwicklung im Vorstandsbüro ich habe zum Schluss dann auch ein Innovationsteam aufgebaut in einem Verlag.

00:03:35: Und was das alles immer miteinander zu tun hatte, ist eben genau dieses Innovationen vorantreiben.

00:03:40: Neues entwickeln, neue Geschäftsfelder aufbauen und gute Ideen in ein relevantes Geschäft zu überführen.

00:03:49: Das war dann tatsächlich aus meiner Perspektive ein absolut bewusster Wechsel einfach mal zu schauen ob das, was ich in der Medienbranche gelernt habe – das Handwerkszeug, was sich da anwenden kann auch in einer ganz anderen Branche funktioniert in einer ganz anderen Industrie.

00:04:05: Und weil ich extrem gerne lerne, ist dann die Medizintechnik als wahrscheinlich so einer der steilsten Sprünge, die es da gibt doch sehr attraktiv für mich gewesen.

00:04:16: Weil die Medizintechnik, die sowohl Industrie basiert, Herstellung gleichzeitig Technologie im Zentrum ein sehr komplexes Business-Modell aber dann auch noch mit dem konkreten Human Impact.

00:04:29: also all dieses Konglomat war schon ist schon extrem spannend und hat mich dann gecatcht zu Ottobock zu kommen und hier zu arbeiten.

00:04:39: Und wenn ihr wissen wollt, ob das was ich in der Medienindustrie über Innovationen, über Geschäftsfeldentwicklung gelernt habe auch hier funktioniert ist die relativ kurze Antwort ja.

00:04:51: Weil die Transformationsbedingungen, die grundlegenden menschlichen Dinge wie Art und Weise wie man neue Prozesse installiert, wie man Innovation.

00:05:01: vorhandene sind schon sehr ähnlich.

00:05:03: Also ich muss sagen, Hut ab.

00:05:05: Wenn ich so auf meinen Alltag schaue in der Produktionsplanung das ist immer wieder ein Verbessern von schon bestehenden Systemen und ich denke immer wieder drüber nach okay was könnte man jetzt irgendwie neues irgendwo einbringen?

00:05:17: aber das fällt mir so unfassbar schwer und ich stelle mich auch super schwer vor Aber du sprudelst da nur wie einen Vulkan wenn wir es jetzt wieder auf Berge beziehen wollen mit Ideen.

00:05:26: also das ist schon ja Hut ab finde ich sehr cool.

00:05:30: Ich glaube, dazu passt auch ganz gut.

00:05:32: Ich habe bei LinkedIn tatsächlich mal dein Hintergrundbild gesehen und da steht whatever the problem be a part of this solution.

00:05:40: ich glaube das beschreibt dich echt sehr gut und auch deiner Position die du bei Autobog begleitest.

00:05:46: Das ist zumindest mein Anspruch, weil ich glaube Probleme gibt es genug und Herausforderungen.

00:05:53: Und man kann die größer machen.

00:05:55: Man kann versuchen nach hinten zu verschieben nicht anzugehen dem Ganzen auszuweichen aber letztlich sollte das Ziel doch einfach sein bei allem was einem da über den Weg kommt an der Lösung mitzuarbeiten und das Problem nicht noch größer zu machen.

00:06:10: Metaphorisch hast du bestimmt schon... Einiges an Bergen bestiegen in Hannover, Kranopla, Zürich London.

00:06:17: Was würdest du von dir sagen ist gerade so ein großer Teil geblieben?

00:06:21: Also, wo blickst du gerne drauf zurück und was hat sich vielleicht noch gefestigt bis heute so in deiner Arbeitsweise?

00:06:30: Natürlich hat jeder Ort, was in mir oder in meinem Leben hinterlassen sei es Freunde oder Erlebnisse oder Dinge die dann einfach sich in die Persönlichkeit einbrennen.

00:06:40: Aber wenn du mich wirklich nach arbeitsweise fragst, dann ist es wahrscheinlich tatsächlich Hannover!

00:06:47: Weil dort ist einfach die Grundlage für das entstanden wie ich heute Probleme angehe.

00:06:51: also Ich habe an der Hochschule für Musik und Theater studiert dort im Medienmanagement Und ich weiß, das klingt erst mal extrem soft und fluffy.

00:07:01: Medienmanagement Hochschule für Musik- und Theater.

00:07:05: Tatsächlich war es aber genau das Gegenteil.

00:07:08: Also Es waren sehr auf empirische Sozialforschung fussusierter Studiengang.

00:07:14: Wir haben ganz viel wissenschaftliche Methodik Statistik Datenanalyse dass sich Medien und Sozialpsychologie auch Ökonomie, Recht und Regulierung also so ganz viele Themen gemacht.

00:07:27: Wir waren auch nur dreißig Studierende und hatten eine sehr, sehr intensive Betreuung durch unsere Dozentinnen und Dozenten und das Professorin Team Und wir wurden auch immer ganz vielen Teams gesteckt von Anfang an.

00:07:41: Das heißt, da habe ich wirklich, ich glaube sehr analytisches und systematisches Arbeiten in Teams gelernt.

00:07:48: Und das ist auch das wie ich versuche heute noch zu arbeiten.

00:07:51: Also ich versuch die Dinge analytisch zu durchdringen ohne dabei das Gesamtsystem oder die Menschen oder Zusammenhänge aus den Augen zu verlieren.

00:08:01: Ich glaube, dass muss ich mir vielleicht mal merken!

00:08:03: Es ist ein guter Denkansatz wenn ich das nächste Mal ja einen Problem vor Augen habe, versuche mich dran zu erinnern

00:08:09: Ja sehr schön, ich würde sagen das war schon die perfekte Überleitung.

00:08:12: Wir würden jetzt mal so ein bisschen darauf eingehen.

00:08:15: der Begriff Produktmanagement wissen viele vielleicht gar nicht was man sich darunter vorstellen kann gerade bei dir in Bezug dann auch noch auf die neue Mobility ja einfach einen sehr breit gefächerte Bereich und auch im Bezug auf deine Führungspositionen die du da eben begleitest.

00:08:30: erklär gerne mal so'n bisschen was man dich darunter vorstellen kann.

00:08:33: Produktmanagement Neure Mobility auch gerade als Führungsposition, wie sich das vielleicht noch mal ein bisschen differenziert.

00:08:41: Produktmanagement ist tatsächlich etwas was in unterschiedlichen Unternehmen verschieden gelebt wird also was sich dahinter versteckt oder verstecken kann.

00:08:49: meistens denkt man natürlich klar zuerst mal an Produkte was aber erstaunlich wichtig hier sind wieder Menschen und vor allen Dingen auch Entscheidungen, kleine Entscheidungen aber auch große strategische Entscheidungen.

00:09:03: Was man im Produktenmanagement macht ist, man nimmt die Bedürfnisse von Anwendern und Anwenderinnen also das was man allgemein hin als Patienten bezeichnet wir aber bei Ottobock eher so unter dem Aspekt unsere User sehen.

00:09:17: was sind deren Herausforderung?

00:09:19: Was sind die Probleme vor denen sie stehen?

00:09:21: Das ist so die eine Perspektive mit der es beginnt.

00:09:24: dann beschäftigen wir uns aber auch mit den Herausforderungen von Kliniken, von Therapeuten, Versorgerinnen.

00:09:32: All diesen Menschen, mit denen wir ebenfalls in der Beziehung stehen und versuchen den Markt, dem Wettbewerb, aber auch die Technologien zu

00:09:39: verstehen.".

00:09:40: Und wir aus dem Produktmanagement nehmen dann all dieses Wissen, all diese Herausforderungen und bringen die in eine Portfolioentscheidung.

00:09:51: Also was sind die Probleme?

00:09:53: Die Otto Bock lösen möchte und für welche Menschen möchte sie sie lösen?

00:09:58: Und mit welchen Produkten, mit welcher Services?

00:10:02: also wie können wir das tun?

00:10:03: Und daraus kann man auch ableiten wo wird investiert, entwickelt, was machen wir und was machen Wir nicht.

00:10:13: Und da ist dann in dem zweiten Schritt Produktmanagement wieder so diese Spinne im Netz zwischen den Funktionen.

00:10:20: also wir sprechen mit der R&D, wir sprechen Mit dem Markt, wir Sprechen mit der Logistik, wir sprachen mit Operations, mit Market Access, mit unseren Sales Leuten und sind quasi dabei All diese Interessen von diesen Gruppen oder alle diese funktionalen Expertisen zu verbinden und in eine Strategie zu bringen, die für Autobog das Produkt den meisten Mehrwert generiert zu bringen.

00:10:52: Da hätte ich noch eine Rückfrage, die mich interessiert.

00:10:55: Du meintest dass ihr die Nieds der User erstmal herauskristallisiert?

00:11:00: Und da wäre Insights at Autobog heißen Vielleicht hast du irgendeinen Insight von einem aktuell größten Neat, den ihr in der neuen Mobility bearbeitet?

00:11:13: oder vielleicht kannst es auch allgemein fassen.

00:11:15: Wo man sagt das aktuell der größte Neat einfach da ist in diesem Bereich.

00:11:21: Es ist spannend.

00:11:22: ich komme gerade über eine Diskussion.

00:11:23: wie kann man denn Use Cases und User Bedürfnisse klassifizieren und klar machen?

00:11:30: Und das alleine ist ja schon relativ schwer.

00:11:32: Also über was redet man hier?

00:11:33: Redet man hereüber Teilnahme oder Teilhabe am Leben, was glaube ich so?

00:11:39: das Grundbedürfnis eines jeden Menschens ist also einfach sein Leben oder ihr Leben zu leben und das möglich so dass es den eigenen Ansprüchen und Wünschen und Träumen entspricht.

00:11:52: Oder redetman darüber auf einem sehr viel detaillierten Leben eine Gurke zu schneiden.

00:11:58: Beides sind irgendwie Dinge, die wir oder alle Menschen im Leben miteinander verbinden und das sind beides Tätigkeiten oder Situationen bei denen unsere Hilfsmittel unterstützen.

00:12:10: Also wir haben Mittel, die den Usern tatsächlich helfen eine Gurke zu schneiden.

00:12:15: Wir haben aber auch Hilfsmittel, die einfach helfen... wieder aufzustehen und ins Leben zu gehen und überhaupt mit den Menschen reden zu können.

00:12:24: Und ich glaube, dazwischen bielen sich Userbedürfnisse ab und werden von uns gelöst.

00:12:30: Und wenn es jetzt darum geht irgendwie über die Führungsrolle in diesem ganzen Konstrukt zu reden, dann geht's bei mir gar nicht so sehr darum dass ich einzelne Feature oder einzelne Bedürfnisse löse.

00:12:42: Bei mir gehts tatsächlich eher über diesen Gesamtüberblick.

00:12:46: also wie funktionieren die Lösungen die wir anbieten zusammen für unsere Userinnen und User?

00:12:52: was ist das Portfolio das wir tatsächlich an den Markt bringen wollen?

00:12:57: Und meine Aufgabe ist es auch, meinem Team Orientierung zu geben.

00:13:02: Also das heißt, es geht nicht darum dass ich jede Antwort selbst kenne sondern dass ich meinen Team Klarheit darüber gebe wo wir hin wollen was die Prioritäten sind und weshalb sie das auch sind.

00:13:15: und dann gehe ich einfach mal davon aus dass alle in meinem team diese Sachen sogar noch besser lösen können als Ich.

00:13:22: da vertraue ich meinem Team also und unterstützen Sie dabei, eben diesen Weg zu gehen.

00:13:28: So würde ich meine Aufgabe in der ganzen Konstellation sehen.

00:13:34: Sehr sehr schön!

00:13:35: Aber damit wir jetzt nicht noch tiefer abrutschen was wir gleich definitiv machen wollen nochmal ganz kurz geklärt zu beginnen... Was ist Neuro Mobility im Großen und Ganzen?

00:13:44: Damit wir da damals Klarheit geschafft haben.

00:13:48: Neuro-Mobility beschäftigt sich ganz vereinfacht gesagt mit der Frage wie wir Menschen mit neurologisch bedingten Mobilitätseinschränkungen dabei unterstützen können, sich im Alltag zu bewegen und den Alltag auch selbständiger gestalten zu können.

00:14:05: Was bedeutet jetzt Neuromobility?

00:14:07: Neuro steht für Gehirn-, Rückenmark-Nervensysteme – das brauchen wir um Bewegung zu steuern!

00:14:17: Jetzt kann das durch Erkrankung oder Verletzung beeinträchtig sein.

00:14:22: Das ist zum Beispiel bei Schlaganfall möglich, beim Multiplasklerose oder auch bei Querschnitts- oder anderen Rückenmarksverletzungen.

00:14:30: So, das ist so dieser Neuroteil.

00:14:32: Und dann ist es der Teil der Mobilität und da denken wir Mobilität eher als Bewegungsfähigkeit der Menschen also nicht nur laufen von A nach B kommen sondern tatsächlich Bewegung in der oberen und unteren Extremität bei Menschen.

00:14:50: Beide Themen verbinden wir, indem wir eben Mobilität wieder an unseren Userinnen und Userinnen wieder Mobilität ermöglichen wollen mit verschiedenen Technologien.

00:15:00: Das können ganz klassische mechanische Orthesen sein also unterstützende Systeme die wie Exoskelette an das Bein oder an die Hand gebracht werden um dort die Bewegung zu unterstützen Aber eben auch mechatronische Systeme, die ein bisschen komplexer sind und mit Sensoren ausgestattet sind.

00:15:19: Und entsprechende Unterstützung modulieren oder auch eben die Neurostimulation, wo wir sowohl in der funktionalen Elektrostimulation als auch in der Neuromodulation aktiv sind.

00:15:32: Aber bei all diesen Sachen lautet halt eben die zentrale Frage, wie können wir möglichst viel Selbstständigkeit Teilhabe und Lebensqualität ermöglichen?

00:15:41: Bei unseren Nutzerinnen und Nutzern.

00:15:45: Ja im Bezug auch darauf nochmal wäre es interessant gerade wenn ich in meinem Umfeld unterwegs bin Und Leuten erzähle das ich bei Autobock arbeite und die fragen was gibt es da so?

00:15:55: und ich dann sage ja Es gibt Prothesen und es gibt Orthesen und Neuromobility usw.

00:16:01: ist vielen Leuten überhaupt nicht bewusst, was da so der Unterschied ist?

00:16:04: Und vielleicht könntest du das noch mal ein bisschen klarmachen, wo vielleicht auch gerade der Unterschied zur Prothetik liegt, wo die neue Mobilität Herausforderungen hat, die größer sind als in der Prothethik oder wo es eben einen Part gibt, der etwas leichter zu händeln ist wie in der Prothetik

00:16:23: Ja klar.

00:16:23: Also ich würde gar nicht sagen, dass das eine irgendwie leichter oder schwieriger oder mehr Herausforderungen hat oder nicht.

00:16:29: Das hat beides andere Herausforderungen.

00:16:32: Ich glaube der größte Unterschied ist, dass in der Prothetik ist der Bein, der Fuß und der Arm ab.

00:16:40: Das heißt man hat es nicht mehr.

00:16:42: Es muss ersetzt werden!

00:16:44: In der Neuromobilität arbeiten wir immer noch mit existierenden Gliedmaßen oder zumeist auch weiterhin mit existierenden Gliedmeisten.

00:16:54: Das heißt, das hat eine ganz eigene Komplexität.

00:17:00: Da hat man häufig bei der gleichen Diagnose oder bei der gleichen Ursache, indem wir mal einen Schlaganfall verschiedene Einschränkungen... Und der Bedarf, der verändert sich auch über den Verlauf einer Krankheit.

00:17:12: Beim Schlaganfall in einer idealen Form hat man diesen Anfall, dann ist es mal sehr stark geschädigt und kommt man in die Rehabilitation.

00:17:19: Viele Funktionen werden wieder rehabilitiert also man kommt da wieder eine bessere Form.

00:17:25: bei der Multi-Blinsklorose zum Beispiel ist es eher so dass das Schubhaft passiert und natürlich häufig auch mit er mit einem Abwachs trennen.

00:17:34: wenn's

00:17:35: D.h.,

00:17:36: hier hat man verändernde Menschen, veränderende Einschränkungen die man eben unterstützen muss je nachdem wie es dem Menschen geht und welche Anschränkung er oder sie

00:17:47: hat

00:17:48: Und da ist halt dieses Körperteil immer noch da d.h.

00:17:50: das ist schon mal eine Komplexität strufe die da oben drauf ist weil die sind dann ist das Bein das wisst ihr selber ist immer anders geformt Die ganzen singen stehen anders zueinander und das muss man einfach berücksichtigen.

00:18:04: Was glaube ich in der neue Mobilität auch noch speziell ist, dass wir zum Teil mit recht jungen Technologien und Versorgungskonzepten arbeiten.

00:18:15: Das heißt da geht es nicht nur darum das wir neue Produkte in den Markt reinbringen sondern da arbeiten wir auch teilweise noch an der Marktentwicklung also daran dass sich eine neue ein neues Produkt etabliert oder eine neue Methode, neuer Versorgungsfahrt.

00:18:34: Da müssen wir noch viel Evidenz generieren und Trainings ganz stark anbieten für die Menschen, die da draußen versorgen und auch viel noch an der Erstattung arbeiten der Produkte also daran dass unsere Produkte dann auch eingesetzt werden können und das sie von den Krankenkassen entsprechend übernommen werden.

00:18:55: Und bei all der Komplexität ist es natürlich so, je jünger so ein Markt ist, desto größer sind auch die Wachstumschancen und je grösser sind da auch die Möglichkeiten was zu bewegen und Einfluss zu nehmen.

00:19:05: Deswegen ist das auch eine extrem motivierende Thematik hier noch so früh zum Teil im Markt zu sein.

00:19:13: Also ich muss sagen, ich bin wirklich überrascht dass der Markt so jung ist und trotzdem schon so viel passiert ist.

00:19:19: Ich stelle nur gerne mal auf die Produkte von Autobock beispielsweise auf den Exopolzut.

00:19:25: Das ist ja auch noch nicht lange ein Thema, aber was da schon geht... Also das ist wirklich beachtlich.

00:19:31: Aber dann bleiben wir gleich mal beim Exopalt-Zut und dazu unsere Frage du bist dir jetzt mittlerweile bestens im Thema.

00:19:38: Was macht denn der Exopal Zut am Körper für den Menschen?

00:19:43: Am Menschen!

00:19:44: Der Exopalszut ist darauf angelegt dass das normale und gesunde Gleichgewicht der Muskelgruppen im ganzen Körper wieder hergestellt wird.

00:19:55: Wie machen wir das?

00:19:56: In dem Anzug, da stecken fünfzig Elektronen.

00:19:59: also die sind in den Anzug integriert und die geben gezielt ganz schwache elektrische Impulse ab an verschiedene Körperregionen.

00:20:08: Das kann konfiguriert werden Da können Intensitäten eingestellt werden, da können das Ganze sehr individuell auf die einzelnen Patienten ausgerichtet werden.

00:20:18: Was da passiert oder ein ganz wichtiger Mechanismus dahinter ist das, was man Reziprokehemmung nennt.

00:20:25: Und das bedeutet dass wenn ein Muskel aktiviert wird dann kann das Nervensystem gleichzeitig die Aktivität seines Gegenspielers beeinflussen.

00:20:34: also bei muskeln haben wir immer.

00:20:36: zwar gehen immer von einer auf der andere Richtung und dieses Prinzip wird genutzt um die erhöhte muskelspannung bei Spassizität zu adressieren.

00:20:46: Also man stimuliert ganz konkret den Muskel, der nicht verkrampft ist um diese Verkrampfung halt eben zu lösen.

00:20:54: Und beim Exopulse hat das eben auch ein Carryover Effekt nach der Stimulation.

00:21:00: also dass man nicht nur während des Tragens hier einen Vorteil hat sondern auch wenn man ihn wieder ablegt sich besser bewegen kann oder wieder Aktivitäten nachen kann die man vorher aufgrund der Spassizität nicht konnte.

00:21:15: Wichtig ist mir hier, das ist jetzt kein, wie man den Strom an und dann ist die Spastik aus.

00:21:20: Das ist schon ein komplexeres System und da braucht man auch immer wieder eine geeignete Auswahl der Anwenderinnen und Anwänder.

00:21:28: Und ganz wichtig ist auch dass ein Expert oder eine Expertin halt diese Einstellungen vornimmt damit man auch diese Effektivität herstellen

00:21:36: kann.

00:21:38: Ja spannend!

00:21:38: Dann bleiben wir mal bei den neurologischen Erkrankungen.

00:21:44: Uns jetzt interessieren würde, wie ihr das in der neuere Mobilität angeht.

00:21:49: Ist ja eben dass die Erkrankungen meist schuhförmig oder progradient sind und es dementsprechend bestimmt sehr schwierig ist Produkte zu entwickeln, die sich aber irgendwo mit dem Anwender oder der Anwenderin weiterentwickeln müssen und sich den Bedürfnissen anpassen müssen.

00:22:04: Wie kann man das hinbekommen?

00:22:07: Ich glaube nur indem man diese Veränderung von Anfang an mitdenkt.

00:22:12: Wir dürfen uns nicht fragen, was der Mensch heute braucht.

00:22:15: Sondern auch, was kann er in sechs Monaten oder drei Jahren brauchen?

00:22:20: Das ist nicht ganz einfach, aber das kann halt zu anpassbaren Systemen und Technologien führen.

00:22:25: Zum Beispiel der Exopulse.

00:22:27: da kann man dann durchaus in einem halben Jahr nochmal nach konfigurieren und schauen jetzt hat sich das hier verändert.

00:22:33: passt das Setting noch?

00:22:35: Das kann aber auch in Lösungen enden die genau dafür gedacht sind eben temporär zu unterstützen.

00:22:42: Wir haben zum Beispiel ein Produkt das heißt Sea Brace Interim Und das ist so ein Konzept.

00:22:47: Also hier geht es speziell um die Rehabilitationsphase, zum Beispiel nach einem Querschnitt und der Patientin bekommt so schnell wie möglich nach einem Ereignis eine Orthese also sobald der Zustand das erlaubt des Patienten und dadurch ermöglicht man Vertikalisierung.

00:23:09: Und das ist ein extrem wichtiger Schritt, dass man nach so einem Querschnitt nicht einfach sofort nur in den Rollschul kommt oder im Bett bleibt.

00:23:18: Sondern dass man quasi durch diese Vertikalisierung das kardiovaskuläre System wieder in die Funktion bringt und das Gen auch weiter übt damit es sich nicht sozusagen durch Nichtaktivität ich sage jetzt mal sogar noch verschlimmert im Sinne von dem Nutzen der Muskeln.

00:23:39: Wir haben dann also dieses C-Brace Interim und die kann die Rehabilitationsphase eines Patienten oder einer Patientin bestmöglich unterstützen.

00:23:48: Und dadurch, dass das so schnell angepasst werden und so schnell da ist, kann es halt perspektivisch auch zu einem besseren Outcome führen dieser Rehabilitationsphase oder der frühen Rehabelitionsphase als wenn jemand nur mit dem Rollstuhl den Umgang übt.

00:24:06: Wichtig ist, wir versorgen also hier sechs Monate mit einem mechatronischen Gelenk und unterstützen maximal durch alle Einstellmöglichkeiten die da sind.

00:24:15: Wenn sich jetzt aber im Verlauf herausstellt dass der Patient oder die Patientin in der Lage ist ohne diese maximale Unterstützung zu laufen.

00:24:26: Wenn die Rehabilitationsschritte entsprechend schnell sind, dann kann man eben auch nur eine AFO oder eine mechanische Kafo oder ein anderes Produkt längerfristig versorgen.

00:24:38: Das ist zum Beispiel so ein, da haben wir ganz explizit geschaut.

00:24:41: Wie kann man mit sich wandelnden Krankheitsbildern umgehen und wie kann man da den maximalen Patienten nutzen reinbringen ohne hier auch über zu versorgen?

00:24:51: Weil das ist ja immer noch mal so ein Thema.

00:24:53: Wollen wir das wirklich?

00:24:55: Wir können ja gespannt bleiben.

00:24:57: Na sicher!

00:25:00: Jetzt haben wir jede Menge über unsere Produkte geredet.

00:25:03: Vervollständigen doch bitte den Satz Ein gutes Produkt erkennt man daran dass

00:25:08: Es, das Leben eines Menschen verbessert und zuverlässig funktioniert.

00:25:15: Und vor allen Dingen im Alltag integriert ist.

00:25:19: Also in einer idealen Welt würde der Mensch irgendwann gar nicht mehr über unser Produkt nachdenken sondern über die Dinge, die er oder sie damit wieder selbstverständlich tun kann?

00:25:32: Das ist eine sehr schöne Antwort!

00:25:35: Würde ich auch sagen... Jetzt noch eine Frage.

00:25:38: Wie ist das bei dir?

00:25:39: Wie oft erlebst du Anwender oder Anwänderin in Live, in Kliniken oder Sanitätshäusern oder auf Messen und wenn ja was nimmst du aus solchen Begegnungen mit vielleicht auch besonders direkt in die Produktentwicklung?

00:25:52: wie hat das Einfluss auf deinen Denken darüber?

00:25:55: weil ich mir vorstellen kann dass teilweise einfach emotionale Begehnungen und Geschichten sind die die Menschen damit bringen.

00:26:01: Ja, da hast du absolut recht.

00:26:03: Also jeder Mensch hat seine Geschichte oder es gibt bei allem ja immer ein Background Story und die sind tatsächlich sehr traurig aber auch sehr beeindruckend.

00:26:13: zum Teil natürlich sehe ich regelmäßige Anwenderinnen und Anwänder Aber wenn nicht ehrlich bedingt gar nicht so häufig wie ich es mir wünschen würde.

00:26:22: also Ich treff sie jetzt auf messen Produkt-Tests.

00:26:26: Ich treffe sie in Versorgungssituationen, wenn man da zum Beispiel auch mit dem Vertrieb mal einen Mitfährt oder bei gezielten Anwender in Terminen und solche Begegnungen sind immer extrem wertvoll.

00:26:38: Man kann dann immer sehen wie wird so ein Produkt denn tatsächlich benutzt?

00:26:42: Also... Haben sie das auch an, wenn Sie zu dem Termin kommen?

00:26:47: Oder ziehen Sie es dann erst an, wann Sie im Sanitätshaus sind.

00:26:50: Das ist ja schon mal so ein Indikator dafür wie nützlich so ein Produkt ist.

00:26:56: Wie sprechen Sie über das Produkt?

00:26:58: Ist das begeisternd oder ist es dann doch lieber... ...ist das dann doch was, was er so nebenbei

00:27:04: kommt?".

00:27:05: Und ich bin immer total beeindruckt, gerade wenn man so von der Sea Brace oder auch vom Exopalces.

00:27:11: was für eine... Ich kämpfe mich zurück ins Leben.

00:27:13: Geschichten da zum Teil hinterliegen bei unseren Nutzerinnen und Nutzern.

00:27:18: Wie dann doch nach wirklich traumatischen und einschneidenden Ereignissen Menschen vor einem stehen und einem sagen können wow jetzt dieses Produkt und mein Leben und mir geht es gut.

00:27:31: Bin ich immer wieder echt extrem beeindruckd davon!

00:27:34: Und ich glaube, das ist doch von uns allen das Hauptziel.

00:27:37: Die Gesundheit oder wie du es am Anfang schon gesagt hast die Gesundheit die Bewegung wieder zu ermöglichen diese traurigen Geschichten die Schicksalsschläge hinter sich zu lassen und jetzt nur noch nach vorne zu schauen.

00:27:50: Und da haben wir noch eine ganz passende Frage.

00:27:52: Du beschreibst dich jetzt jemanden, der an mutige Innovationen glaubt.

00:27:55: und was heißt mutig in einer Branche?

00:27:57: In der Fehler direkte Folgen für Menschen haben?

00:27:59: das heißt sie haben schon lange Geschichten hinter sich.

00:28:02: wie gehst du da vielleicht dran wenn man über sowas nachdenkt?

00:28:07: Ja nee ihr habt schon recht.

00:28:08: also Mut ist tatsächlich ein wichtiger Wert für mich.

00:28:11: Was ich aber für die Medizintechnik, also das bedeutet ganz ausdrücklich nicht irgendwie bei Sicherheit oder bei Qualität, bei klinischer Evidenz irgendwelche Risiken einzugehen.

00:28:22: Da gibt es auch einfach gar keine Abkürzung.

00:28:24: für mich.

00:28:24: Bedeutet Mut viel mehr dass man irgendwie große Probleme angeht, dass man sich auch mal traut neu auf Dinge zu schauen dass man einen Schritt geht, obwohl man noch gar nicht so richtig weiß ob das der richtige ist.

00:28:41: Dass man sich die Möglichkeit gibt, sich mit Technologien auseinanderzusetzen, die vielleicht noch gar nichts so etabliert sind aber ein Riesenunterschied für die Patientinnen und Patienten machen kann.

00:28:52: Ich weiß ja auch nicht, dass man Sachen mal infrage stellt, die man schon immer so gemacht hat Und mutig genug ist zu fragen Geht es besser?

00:29:00: Mut bedeutet dann halt auch Entscheidungen zu treffen Für Dinge oder auch Gegendinge, dass man dann einfach sagt wir setzen unsere Ressourcen auf A und nicht auf B. Also das sind eher so die Themen, die ich mit Mut meine und die wichtig in jedem Berufsleben sind.

00:29:19: um mich immer wieder zu wiederholen was man eh schon gemacht hat Und das ist halt gerade für Innovation und Geschäftsfeldentwicklung extrem wichtig Dass man da eben diesen Mut im Denken hat aber eben auch dann Disziplin beim Umsetzen.

00:29:36: Aber ihr habt schon völlig recht, das bedeutet niemals irgendwie.

00:29:39: ja sei doch mal mutig probier das doch mal aus.

00:29:41: wir wissen auch nicht so genau was dann passiert lieber Patient oder Lieber Patientin wenn du dich da hinsetzt.

00:29:47: Ich glaube es braucht auch eh auf jeden Fall Mut um diese Position Head of Neuro Mobility bei Autobog anzutreten und vorher aus einer ganz anderen Branche zu kommen.

00:29:59: Das finde ich sehr spannend

00:30:00: Vielen Dank.

00:30:01: Nein, da bin ich auch muss ich eigentlich sagen ein bisschen stolz auf mich dass ich mir das A getraut habe und B sagen kann Ich bin angekommen

00:30:09: Ja cool.

00:30:10: dann haben wir jetzt noch eine abschließende Frage Was würdest du dir wünschen was die Menschen die jetzt den Podcast hören vielleicht mitnehmen an Informationen über Die menschen die Produkte die ihr entwickelt brauchen?

00:30:27: Also, vielleicht gibt es irgendwie häufig... Man sieht ja manchmal Menschen mit Orthesen an den Beinen oder was auch immer.

00:30:35: Und vielleicht gibts da irgendwas, was du sowohl den Usern als auch anderen Menschen die Menschen sehen, die ein Hilfsmittel tragen, mitgeben würdest, was sie gerne mitnehmen können aus dem Podcast?

00:30:47: Ich glaube wichtig ist also unsere Anwenderinnen und Anwenders sind Menschen so wie Du und ich und alle Menschen wollen einfach ihr Leben leben, sie wollen arbeiten.

00:30:59: Freunde treffen, reisen mit ihren Kindern spielen, Sport machen und vor allen Dingen so selbstständig wie möglich aus dem Haus auch gehen können.

00:31:07: Und das ist immer wieder wichtig dass für diese Menschen für die wir unsere Produkte entwickeln nicht auf ihre Einschränkungen oder auf ihre Diagnosen reduzieren Das gilt glaube ich genauso für die Menschen Mit diesen Einschrankungen Dass sie sich eben auch nicht darauf reduzieren lassen.

00:31:26: einfach gesagt aus unserer privilegierten weitgehend uneingeschränkten Situation, weitgehende gesunden Situation.

00:31:35: Aber ich bin wie gesagt immer wieder beeindruckt von den Menschen die so Schicksalsschläge erlitten haben und dann einfach wieder zurückgefunden haben in ihr Leben.

00:31:45: Sehr schön!

00:31:46: Da würde ich auch noch ergänzen weil das super passt.

00:31:49: was ich jetzt aus dem Podcast mitnehme von denen Sachen die du so erzählt hast ist dass Es scheint so viele tolle Hilfsmittel zu geben.

00:31:57: Und man sollte sich vielleicht als Person, die davon betroffen sein könnte, ein Hilfsmittel in Anspruch zu nehmen nicht scheuen alles auszuprobieren und alles Mögliche zu versuchen und offen diesen Hilfsmitteln gegenüber sein weil wie du ja gesagt dass es viele Erfolgsgeschichten gibt und das richtig coole Produkte gibt um Lebensqualität dazu zu gewinnen?

00:32:20: Definitiv!

00:32:21: Also dem kann ich nur zustimmen.

00:32:24: Dann kommen wir jetzt schon zum Ende der Folge.

00:32:26: Vielen Dank an alle, die ein bisschen zugehört haben und natürlich auch einen riesen Dank an dich Kerstin für dieses großartige Gespräch!

00:32:32: Danke dass ich dabei sein wollte.

00:32:34: es hat mir großen Spaß gemacht!

00:32:36: Wenn euch die Folge gefallen hat freuen wir uns über euer Feedback.

00:32:39: Nützt dafür gerne unsere Kommentarfunktion und schreibt uns was euch gefallen oder nicht gefallen hat oder was für Themen ihr euch für zukünftige Folgen wünscht.

00:32:48: Vielen dank fürs Zuhören und bis zur nächsten Folge von Insights at Ottobock.

00:32:51: Bis dahin tschau tschauer.

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