#59 Finance bei Ottobock: Zwischen Zahlen, Strategie und Börsengang

Shownotes

Was passiert eigentlich hinter den Kulissen, wenn ein Unternehmen an die Börse geht? In dieser Folge sprechen wir mit Nadja Wetzel, unserer Cash Managerin aus dem Treasury und Jannis Vorwald aus dem Controlling, über die Welt der Finanzen bei Ottobock. Die beiden erzählen von ihrem Werdegang, wie sie ihren Weg zu Ottobock gefunden haben und was ihre Arbeit im Finanzbereich so vielseitig macht. Außerdem geben sie uns interessante Einblicke in den Börsengang von Ottobock – und verraten, was dieser Meilenstein für ihre Teams und das gesamte Unternehmen bedeutet.

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Transkript anzeigen

00:00:04:

00:00:09: Hallo und Willkommen zu einer neuen Folge von Insights at Ottobock.

00:00:13: In der heutigen Folge sind Janos Vorwald und Natja Wetzir zu Gast.

00:00:16: In ihnen sprechen wir über die Themen Finanz- und Controlling

00:00:18: in der Ottobox Welt,

00:00:20: also bleibt dran und seid gespannt!

00:00:30: So hallo Moritz.

00:00:31: heute geht's los unsere erste Folge.

00:00:33: wie fühlst du dich?

00:00:34: Ja, moin erst mal an Natja anfangen.

00:00:37: Ich bin auf jeden Fall ein bisschen aufgelegt.

00:00:39: Ich glaube so wie es halt ist wenn man die erste Folge vom Podcast aufnimmt aber Bock darauf und ich glaube jetzt nach unseren anfänglichen kleinen Schwierigkeiten mit der Technik wird das auch gut laufen.

00:00:49: Wie fühlst du dich?

00:00:51: Die Aufregung ist ganz meinerseits.

00:00:53: Ich bin also wohl aufgeregt als aber auch super gespannt auf die heutige Folge und du hast ja schon mal zwei Gäste oder unsere beiden Gästen angekündigt für die heutigen Folge.

00:01:02: Hallo Janis, hallo Natja wie geht's euch?

00:01:04: Heim Moritz um Moritz!

00:01:05: Also mir geht es so weit gut.

00:01:07: ich bin wie ihr auch ein bisschen aufgeregter weil ich freue mich auf jeden Fall auf die Aufnahme und vielen Dank für die Einladung.

00:01:13: Ja auch von mir, hallo ihr beiden.

00:01:15: Hallo Janis!

00:01:16: Ich freu mich auch riesig hier dabei zu sein bin ich glaube wie wir alle ein bisschen aufgeregt.

00:01:22: Bin sehr froh dass wir jetzt die Technik in den Griff gekriegt haben.

00:01:25: und ja schauen wir mal was uns erwartet.

00:01:29: Ja sehr schön ich glaub da haben wir alles etwas gemeins.

00:01:31: damit sind alle ein bißchen aufgereght aber um reinzukommen haben wir gleich eine kleine Icebreaker Frage Wenn du Finans bei Autobog eine Aufgabe im Körper hätte, wäre es eher Herzgehörn, Nervensystem oder etwas ganz anderes.

00:01:43: Und welche Rolle spielt euer jeweiliger Bereich darin?

00:01:46: Natja, du darfst gern starten!

00:01:47: Also ich habe mir natürlich auch Gedanken gemacht und ich bin eigentlich zu dem Ergebnis gekommen, dass wir im Finanzbereich schon so ein bisschen das Gehirn der ganzen Sache sind.

00:01:56: Das ganze Unternehmen ist weil wir einfach ja super viel mit klarem Denken, mit Fakten usw.

00:02:02: zu tun haben und eben auch das Unternehmenssteuern.

00:02:05: deswegen komme ich ja eigentlich zum Ergebnis ,dass wir das gehören sind.

00:02:09: Da drin wird fast sagen, dass wir so der Bereich sind, der die lebenswichtigen Grundfunktion irgendwo stabil hält.

00:02:16: Denn auch wenn wir nicht unbedingt unmittelbar sichtbar sind, sind wir dennoch mit dafür verantwortlich, dass der ganze Organismus irgendwie funktionsfähig bleibt?

00:02:25: Genau.

00:02:26: Interessant!

00:02:28: Ja Janne wie sieht das bei dir aus?

00:02:30: Genau, ich würde mich dann natürlich erstmal grundsätzlich anschließen.

00:02:33: Würde aber nochmal Bezug aufs Controlling nehmen und da auf jeden Fall sagen dass wir auch irgendwo das Nervensystem innerhalb des Unternehmens sind weil gerade zum Beispiel in den Planungsphasen ist es ja so... war mir auch in meiner Rolle des lokalen Controlings.

00:02:46: Also wir sind da verantwortlicher für das Controlling jetzt zum Beispiel am Standort Duderstadt, dass wir davon den ganzen Abteilungsverantwortlichen die Informationen sozusagen einsammeln und dann an die richtigen Stellen leiten um dann halt am Ende auch eine Entscheidungsgrundlage für die Geschäftsführung sozusagen denen zu geben auf denen sie dann halt Entscheidungen und irgendwo ist ja dann die Geschäftswührung auch so ein bisschen für Strategie also ein bisschen auch das Gehören sozusagen verantwortlich.

00:03:10: genau deswegen würde ich ergänzend sagen sind wie auf jeden Fall auch noch ein Stück weit das Nervensystem im Unternehmen, dass halt versucht die Information einzusammeln richtig zu kanalisieren und dann an die richtige Stelle weiterzuleiten.

00:03:21: Das klingt schon mal sehr interessant!

00:03:23: Ich bin sehr gespannt was wir heute über eure beiden Bereiche noch lernen werden?

00:03:26: Ja ich würde sagen allgemein habt ihr jetzt schon beide gesagt, dass das Thema Finanzen wohl allumfänglich und Autobock vertreten ist und extrem relevant.

00:03:36: da würde es uns erst einmal interessieren Wie seid ihr überhaupt in diesem Finanzbereich gekommen?

00:03:41: War das schon immer euer Plan oder hat sich das irgendwie durch andere Wege so ergeben?

00:03:46: Danathia, du kannst gerne mal anfangen zu erzählen wie du da hingekommen bist, wo du jetzt heute bist.

00:03:51: Ja sehr gern!

00:03:52: Also ich wusste tatsächlich schon ziemlich früh dass ich mein Finanzbereich arbeiten will.

00:03:57: Mir hat damit seine Oberstufe Wirtschaft schon somit am meisten Spaß gemacht und es fühl mir eigentlich immer leicht auch die Zusammenhänge zu verstehen.

00:04:04: deswegen habe ich ja auch direkt nach meinem Abi erst einmal eine Ausbildung zur Bankhauffrau begonnen und bin danach auch noch mal studieren gegangen.

00:04:11: Und habe meinen Bachelor- und mein Master dann auch in Betriebswirtschaft serviert, und den Studiengängen hab ich mich immer schon auf die Finanzvertiefung konzentriert, ja bin da aufgeblüht.

00:04:21: das hat mir immer gut gefallen.

00:04:22: Genau!

00:04:23: Und im Jahr zwei tausend zwanzig bin ich dann erstmal als Praktikantin und später dann als duale Master Studenten zur Ottobock gekommen und habe da auch direkt im Finanzbereich angefangen.

00:04:33: also ich war zunächst im Steuerbereich auch relativ fix ins Treasury rübergewechselt, ja und seitdem bin ich hier.

00:04:41: Und arbeite jetzt eigentlich genau in dem Bereich wo sich alle Schnittstellen oder in dem Alleschnittstellen so ein bisschen meiner bisherigen Ausbildung zusammenlaufen.

00:04:49: Ja cool!

00:04:50: Ich muss sagen, ich finde das immer sehr spannend wenn Leute erzählen über ihren bisherigen Werdegang und bei ganz vielen Tauren dann die unterschiedlichsten Geschichten auf und was sie schon erlebt haben.

00:04:59: aber ich muss auch sagen, bei dir lässt dich einen klares Ziel erkennen.

00:05:03: Du hast da durchweg einen roten Faden gezogen.

00:05:06: Ja, auf jeden Fall ein roter Faden ist erkennbar!

00:05:10: Magst du noch einmal sagen was jetzt genau Treasury dein Bereich?

00:05:15: Was man sich darunter vorstellen kann.

00:05:17: vielleicht ein bisschen leichter gesagt für alle Leute die damit nur nichts zu tun hatten

00:05:23: Ja, sehr gern.

00:05:24: Also ich kann das total verstehen dass man damit nicht unbedingt was anfangen kann.

00:05:28: Es ist tatsächlich auch so, dass es diesen Bereich Treasury in kleinen und mittelständischen Unternehmen sage ich mal gar nicht gibt.

00:05:35: also das ist dann meistens in der Finanzbuchhaltung und womit angegliedert.

00:05:39: aber bei großen Unternehmen ist das tatsächlich so dass wir als Treasury, also Treasury besorgt ja Schatzkammer Wir sind sozusagen die Schatzmeister von Ottobock und wir sind irgendwo ja die Schnittstelle zwischen dem Unternehmen und den Kapitalmärkten.

00:05:54: Also wenn es darum geht Finanzmittel, von den Kapitarmärkten das sind in der Regel dann große Banken einzusammeln Dann sind wir als Treasury da der erste Ansprechpartner.

00:06:04: Und wenn's ins Unternehmen hineingeht, dann liegt es eben in unserer Verantwortung die Finanzmittel im Unternehmen effizient zu steuern.

00:06:12: Das bedeutet wir haben die Cashflows Unternehmen im Blick und steuern die Liquiditätslage.

00:06:17: Das sind eigentlich so die grundsätzlichen Aufgaben.

00:06:20: natürlich gibt es links und rechts noch ganz, ganz viel mehr zu tun aber grundsätzlich ist das erstmal die große übergeordnete Aufgabe eines Trägeris.

00:06:28: Ja sehr, sehr cool!

00:06:30: Aber Jan, Sie wollen den auch nicht außen vorlassen erzählen du uns doch gerne nochmal wie bist Du zu Deiner jetzigen Position gekommen?

00:06:36: Und wie ist Dein bisheriger Wertegang gewesen?

00:06:39: Ja, also bei mir gab es den roten Fahnen in der Territz beschrieben hat tatsächlich nicht so unbedingt.

00:06:43: Ich bin damals im Jahr zwei Tausend achtzehnt zu Ottobock gekommen und habe eine Ausbildung als Industriekaufmann begonnen.

00:06:48: Und da ist es ja so dass man auch sehr viel im Unternehmen rotiert und ich war mir ehrlicherweise auch zu Beginn meiner Ausbildung noch überhaupt nicht sicher wo ich am Ende später mal arbeiten möchte in welchem Bereich genau.

00:06:58: da war halt dann auch die Ausbildung super um das einmal so ein bisschen alles sage jetzt mal auszutesten oder kennen zu lernen die verschiedensten Unternehmensbereiche.

00:07:05: Und tatsächlich zum Ende meiner Ausbildung war es immer noch so, aber dann gab's ja bei uns halt wirklich die Möglichkeit auch direkt anschließend das duale Studium zu machen.

00:07:13: Das heißt dass habe ich da noch im Anschluss gemacht und im Rahmen von dem dualen Studium bin ich dann im März war dann auch nach der Finanzbruchhaltung während der Ausbildung mein zweiter Einsatz im Finanzbereich.

00:07:26: Und da habe ich in verschiedenen Bereichen jetzt in meiner Zeit als dualer Student gearbeitet und hab dann auch total Spaß an der Arbeit dort gehabt, halt in den verschiedenen Bereichenden im Controlling mal reinzugucken also einerseits ein bisschen das globale Controlling wie das funktioniert die globalen Planungen oder auch mal reinzuschnuppern ins Reporting also sozusagen die Aufbereitung der Zahlen für die Öffentlichkeit oder für die internen Gremien um da einmal alles entsprechend Ja, veröffentlichen zu können und bin dann im glaube ich im Herbst.

00:07:56: Vierundzwanzig sozusagen fest jetzt in meiner Akte-Rolle dann gestartet Und die ist sozusagen im lokalen Controlling wie ich eben schon mal ganz kurz erwähnt hatte.

00:08:03: das heißt wir also Ich und mein Team Wir sind insgesamt vier Personen.

00:08:08: Wir sind verantwortlich für die Standorte Duderstadt Wien und Königssee.

00:08:12: Und dort halt für die sogenannten Gruppenfunktionen, was heißt das?

00:08:15: Das sind alles quasi übergeordnete Bereiche wie zum Beispiel Marketing IT oder halt auch so klassische administrative Abteilungsbereiche, die wir sozusagen verantwortlichen und damit den ja abteilungsverantwortlichen sozusagen immer die Finanzplanung machen.

00:08:30: Wir sind dann noch verantwortliche für die Erstellung von den Abschlüssen also Monats, Quartals oder Jahresabschlüsse.

00:08:36: Und genau in der Rolle bin ich wie gesagt jetzt seit zwanzig, vierundzwanzig tätig.

00:08:41: Ja Jan ist das schon einiges vorweggenommen zu deinem Beruf als Controller?

00:08:45: Trotzdem noch mal die Frage!

00:08:47: Das Wort Kontrolle steckt ja wortwörtlich in deinem

00:08:49: Bruch.

00:08:50: was kontrollierst du?

00:08:50: aber eigentlich sind es eher Zahlen, Kosten, Pläne oder eine ganz andere Richtung tendiert.

00:08:56: Genau, kann ich gerne machen.

00:08:57: Also es wird sich sagen so eine Mischung aus einem sage jetzt mal wir kontrollieren natürlich einerseits Zahlen indem wir uns immer die Plan- und Istabweichungen anschauen.

00:09:05: das heißt wir machen in der Regel dreimal im Jahr eine Finanzplanung oder eine Finanzvorhersage sozusagen und auf Basis dessen sozusagen kontrollieren wir natürlich immer monatlich oder kontinuierlich einmal die Zahlen.

00:09:17: da gibt's dann verschiedene Kennzahlen die für uns dann entscheidend sind wo wir dann schauen okay gibts da Abweichung müssen wir eventuell tätig werden in kontrollierenden Maßnahmen.

00:09:26: Das ist so ein bisschen die Ja-Kosten und auch Plankontrolle, würde ich mal nennen.

00:09:30: Und das ist unser Hauptgeschäft in meiner Rolle im Controlling.

00:09:35: aber natürlich gibt es da noch andere Bereiche, die auf andere Kernsagen schauen wie zum Beispiel die Kollegen aus dem ESG Team.

00:09:40: Da geht's dann um Nachhaltigkeit was ja auch so zum Finanzbereich also Nonfinancial Reporting gehört.

00:09:45: oder Natja bei euch sind sie dann natürlich nochmal andere Themen, die ihr euch da anschaut.

00:09:49: Aber grundsätzlich im Controling geht es darum zu schauen, okay sind wir jetzt im Ist ungefähr auf dem was wir geplant haben und wenn es dann Abweichungen gibt.

00:09:58: Es ist unsere Aufgabe da halt tätig zu werden, zu analysieren wo kommt das her oder halt auch die Zahlen entsprechend aufzubereiten um eine gute Grundlage für eine Entscheidung dann für die Verantwortlichen zu liefern.

00:10:10: Ja sehr interessant Janis.

00:10:12: ich habe noch mal eine grundlegende Frage an euch beide.

00:10:16: Man denkt sicher immer im Finanzbereich, dass ihr ganz viel mit Zahlen, Excel-Tabellen und solchen Sachen zu tun habt.

00:10:24: Also weniger mit Menschen!

00:10:26: Und da stellt sich jetzt mir die Frage vielleicht könnt ihr einmal ganz kurz sagen wie euer grober Arbeitsalltag so aussieht?

00:10:33: und ich glaube man kann wahrscheinlich nicht ganz leugnen, dass ihr viel mit Excel Tabellen zu tun haben werdet.

00:10:37: von daher vielleicht könnt ihr beide auch jeweils mal eure Lieblings-Excel Funktionen die ihr so habt falls es eine gibt nennen.

00:10:45: So als kleiner Scherz im Rande

00:10:48: Ja, sehr gern.

00:10:48: Also mein Arbeitsalltag fängt in der Regel relativ ähnlich an.

00:10:54: also wir haben morgens immer so zwei drei vier Sachen die grundsätzlich jeden Tag erledigt werden müssen.

00:11:01: das sind zum Beispiel ja Statusmeldungen die wir einfach direkt zu Beginn des Tages teilt auch an die Geschäftsführung liefern müssen.

00:11:09: Das ist dann eigentlich immer so, wenn ich den Laptop da anmache natürlich erstmal mails checken das ist klar aber dann eben auch erst mal diese Standardberichte sozusagen.

00:11:18: Diese Status-Meldung einmal raus schicken Dann ist es schon mal erledigt.

00:11:22: und Ja, also es ist genauso wie ihr gesagt habt.

00:11:25: Wir haben hier im Finanzbereich tatsächlich wirklich wenig mit Patienten zu tun.

00:11:30: Ich würde schon sagen dass wir hier zu einem sehr großen Teil einfach analysieren auswerten aufarbeiten und ja am Ende eben auch Berichte erstellen und verschicken, das ist einfach ein großer Teil unserer Arbeit.

00:11:44: Und ja ich kann nicht leugnen dass da auch Excel eine große Rolle spielt.

00:11:48: also wenn ich jetzt sagen müsste mit welchen Funktionen ich am meisten arbeite dann ist es denke ich mal die Vennfunktion und die SV-Weißfunktion gerne auch in Kombination und was auf jeden Fall auch was man merkt jetzt gerade so in den letzten wird sagen ein zwei Jahren ist das auch KI immer nützlicher wird.

00:12:05: gerade wenn man irgendwie große Analysen fahren muss viele Daten hat kann KI auf jeden Fall helfen, die aufzuarbeiten.

00:12:12: Und wenn es nur ist ich bekomme gerade keine vernünftige Excel-Funktion zustande bitte hilf mir wo ist mein Fehler?

00:12:18: Ja dann können da die KI schon mal mindestens einen neuen Lösungsansatz, wenn nicht sogar die ganze Lösung einem hinstellen.

00:12:25: das ist schon super praktisch und das ist einfach ein großer Teil unserer Arbeit Berichte erstellen, Analysen fahren usw..

00:12:33: Also ich würde vielleicht mal mit der Excel-Funktion starten und da ist es bei mir neben der Venn- und S-Verweisfunktion, die Natia jetzt noch genannt hat.

00:12:39: Die Summevenzfunktion oder auch die Indexfunktion habe ich neuerdings so ein bisschen kennen und lieben gelehrt weil man damit auch relativ viele dynamische Analysen machen kann in einer Excel-Tabelle.

00:12:49: Und wie Natia schon richtigerweise gesagt hat spielt natürlich Excel bei uns im Arbeitsalltag eine Riesenrolle nehmen unseren System Wie zum Beispiel SAP, die natürlich immer so ein bißchen die Datenbasis sind für die Zahlen, die wir dann arbeiten analysieren und entsprechend aufbereiten.

00:13:04: Und bei mir im Arbeitsalltag ist es so, dass der ein bisschen Kalender bestimmt erzählt hatte, es ist ja bei uns halt auch ein großes Thema die Abschlüsse zu erstellen.

00:13:12: Das heißt meistens die ersten anderthalb bis zwei Wochen im Monat drehen sich rund um den Monatsabschluss wo wir einmal mit den Kolleginnen und Kollegen der Finanzbuchhaltung die Zahlen abstimmen und dann sozusagen in unser Konsolidierungssystem bringen.

00:13:25: das heißt vielleicht ganz kurz dazu für alle dass es quasi einen System an dem dann alle Autobockgesellschaften weltweit ihre monatlichen oder dann halt auch in den Planungen ihre Zahlen hochladen, sodass dann halt ein Konzernergebnis am Ende entsteht.

00:13:38: Da haben wir dann halt immer unsere regelmäßigen Deadlines die wir einhalten müssen und da geht es ein bisschen darum das Monatsergebnis entsprechend zu analysieren, die Abweichungen zu erklären und dann haben wir monatlich immer einen Termin für unsere Verantwortungsbereiche damit der Geschäftsführung die wir dann sozusagen einmal besprechen und sie dann unsere oder Sie Fragen stellen können zu ihren Bereichen, die wir beantworten.

00:13:58: Und genau die andere Zeit im Monat ist dann meist mit irgendwelchen Projekten oder halt vielleicht irgendwelchen Analysen zur Effizienz, wie wir vielleicht auch noch besser und schneller werden können bei den Abschlüssen.

00:14:07: Ist dadurch geprägt?

00:14:08: Oder halt dann sozusagen wenn wir noch die Finanzplanung nebenbei haben ist das natürlich auch mal meist dreimal im Jahr, die über vier bis sechs Wochen ca.

00:14:16: mit Vorbereitung und dem letztendlichen feine Review bis zu sagen alles freigegeben und ja die Zahlen fertig sind, ist dass dann immer noch so der andere Teil in meinem Arbeitsalltag, der da durch gepräkt wird.

00:14:29: Wirklich spannend muss ich sagen!

00:14:31: Ich glaube einige Daten aus euren Händen sind seit letztem Jahr aber auch ganz gut öffentlich nachverfolgbar oder einsehbar und zwar dank dem großen Ereignis was wir letztes Jahr gefeiert haben, Autobox Börsengang.

00:14:43: Und die Frage die sich dahinter verbirgt ist wie hat der Börsengang euren Alltag geprägt oder verändert?

00:14:50: Sind viele Sachen dazugekommen oder ist etwas gleichgeblieben?

00:14:54: Wer zählt gerne

00:14:54: mal!

00:14:55: Genau, ich kann für unseren Bereich im Controlling sagen auf jeden Fall.

00:14:58: natürlich ist der Blick der Öffentlichkeit noch mal größer geworden.

00:15:01: Jetzt halt auch unsere Ergebnisse und die Aktionäre wollen die Ergebnisse so schnell wie möglich haben.

00:15:06: Wir sind ja dazu verpflichtet immer die Quartalsergebnisse und das Jahresergebnis zu veröffentlichen.

00:15:11: Das heißt, sozusagen da sind die Timelines auch immer jetzt noch ein bisschen in den letzten Jahren oder seitdem ich auch dabei bin enger geworden.

00:15:18: Wir haben uns letztens immer so sukzessive einen Plan gemacht wie wir schneller werden können um dann mit dem Börsengang entsprechend die Timeline Einheiten zu können.

00:15:26: Ansonsten in meinem täglichen Arbeiten betrifft es dann eher weniger oder nicht so direkt außerheit.

00:15:33: Wie gesagt in diesen Phasen wie zum Quartal zu der Jahresabschluss wo man natürlich nochmal andere Anforderungen hat vor allen Dingen auch die Kollegen im Reporting bei uns Arbeit, wie halt den Jahresbericht schreiben.

00:15:44: Der ist natürlich jetzt nochmal deutlich umfangreicher und wurde dann entsprechend an die Anforderung vom Kapitalmarkt angepasst.

00:15:50: Und genau in dem Sinne geht es uns da schon.

00:15:53: aber wir haben uns da doch so zielbedroh vorbereitet und deswegen lief es jetzt auch für das Jahr fünfundzwanzig als wir das Jahresergebnis erstellt und veröffentlicht haben gut.

00:16:02: Sehr schön!

00:16:03: Natja hat sich was bei dir verändert oder alles beim Eiten?

00:16:06: Also auf meinen Arbeitsalltag direkt hatte der Börsengang jetzt auch keine großen Auswirkungen.

00:16:12: Wie Janis gesagt hat, natürlich sind engere Fristen hinzugekommen.

00:16:16: als bürsennotiertes Unternehmen ist man da einfach viel enger an Termine gebunden als ein Privatunternehmen.

00:16:22: aber die Phase des Börsengangs oder der Vorbereitung des Bösengang war tatsächlich sehr spannend denn wie ich ja schon gesagt habe sind wir als Tragerie einfach direkte Ansprechpartner.

00:16:31: Wir sind da ganz nahe in den Banken dran Bahn zusammenhang mit so einem Börsengang stehen.

00:16:38: Und deswegen war da vor allem mein Vorgesetzter auf jeden Fall sehr stark mit eingebunden, was wir dann auch dadurch gemerkt haben dass er halt viele Dienstreisen hatte ja und oft am Telefon sozusagen oder in irgendwelchen Teams Meetings hingen.

00:16:53: genau aber so grundsätzlich.

00:16:55: auf meinen Arbeitsalltag gab es jetzt keine großen direkten Auswirkungen.

00:16:58: Sehr cool!

00:17:00: Ja jetzt sind wir schon bei dem Börsengang ein bisschen hängen geblieben.

00:17:05: Man kann ja sagen, Ottobock wächst und lehnt sehr stark.

00:17:09: Was ist denn aus eurer Sicht oder jetzt Angst?

00:17:12: Wir können mit dir mal starten.

00:17:14: überhaupt ein gesundes Wachstum?

00:17:16: was man so irgendwie beschreiben könnte bedeutet es einfach nur man braucht mehr Umsatz oder wie würdest du das beschreiben?

00:17:24: Der Umsatz ist natürlich ein wichtiger Wachstumstreiber, aber für mich gehört halt neben dem Umsatz oder mehr Umsatz zu gesunden Wachs-Toumen auch andere Dinge.

00:17:33: Also einerseits sollten sich die anderen finanziellen Kennzahlen positiv entwickeln also zum Beispiel die Marge dass wir profitabel im Unternehmen arbeiten und der Cashflow das genügend Geld da ist um weiteres Wachsstum finanzieren zu können.

00:17:44: Das sind so ein bisschen die finanzielle Seite des gesunden wachstums würde ich sagen.

00:17:48: Und auf der anderen Seite sind es natürlich Themen, dass wir ein gutes Geschäftsmodell haben was halt auch skalierbar ist dann immer noch größer werden, sodass das Unternehmen dann auch kontinuierlich weiter wachsen kann.

00:17:58: Und dazu braucht es natürlich eine gute Strategie um dieses Geschäftsmodell immer weiter zu entwickeln und halt auch an die Gegebenheiten anzupassen.

00:18:06: aber auch natürlich Themen wie Nachhaltigkeit sprich halt die ESG-Themen, die jetzt auch in den letzten Jahren immer mehr in der Öffentlichkeit nochmal an Präsenz gewonnen haben sollen natürlich nicht vernachlässigt werden.

00:18:15: also Nachhaltigkeits oder ein nachhaltiger zu werden mit dem Wachstum sollte auch immer noch dazugehören Und so würde ich sagen, es ist halt eine Mischung aus vielen Faktoren die dann zu einem gesunden Wachstum im Unternehmen führen.

00:18:27: Okay, vielen Dank, sehr interessant!

00:18:34: Aber um jetzt nochmal den Beum zu bekommen zum nächsten Thema und zwar der OT World, wer sie nicht kennt das ist die größte Automobili-Technikmesse der Welt, die auch gerade als hinter uns liegt und bei der Autobahn auch stark vertreten war.

00:18:45: Bei dieser können ja die Besucher die unterschiedlichsten Innovationen und Neuheiten von den ganzen Unternehmen sich präsentieren in den Unternehmen sehen Und für die Unternehmen ist das natürlich eine einmalige Chance, ihre Ziele, ihre Visionen darzustellen.

00:18:58: Wo wir aber auch gleich bei der nächsten Frage wären?

00:19:00: Wo begegnet euch im Finanzbereich vielleicht die Mission von Ottobock Mensch Mobilität und Lebensqualität zurückzugeben?

00:19:07: Ihr sitzt ja nicht gerade an der Quelle!

00:19:09: Genau so ich würde sagen... Direkt sind wir jetzt vielleicht nicht so stark beteiligt, da wir ja jetzt nicht im direkten Kontakt stehen mit Anwendern oder Patienten.

00:19:17: Aber ich würde es auf jeden Fall unsere Aufgabe halt ansehen dass wir versuchen die nötigen Mittel an der richtigen Stelle bereitzustellen um den Anwenderinnen und Patienten eine bestmögliche Versorgung zu ermöglichen und diese auch gewährleisten zu können.

00:19:29: Und außerdem sind wie eine Art Kontrollorgan Das wir schauen das wir uns in geplantem Rahmen bewegen um halt diese Mission ausführen zu können.

00:19:37: und wie gesagt, ich würde es als unsere größte und wichtigste Aufgabe ansehen sicherzustellen.

00:19:42: Dass die richtigen Mittel an der richtigen Stelle sind, um da bestmöglich für unsere Anwender und Patienten darzusehen.

00:19:48: Ja, also ich kann mich da Janis nur anschließen.

00:19:50: Also natürlich haben wir in unserem Büros vor unseren Laptops mit den vielen schon angesprochenen Excel-Tabellen jetzt keinen direkten Patientenkontakt.

00:19:59: aber ich würde auch sagen dass wir alles dafür tun ja das unsere Kolleginnen und Kollegen sich auf die Abläufe im Hintergrund verlassen können und dass das Unternehmen solide in Zukunft sicher aufgestellt ist.

00:20:09: und ohne die Mechanismen die wir aus dem Finanzbereich heraus steuern könnte das Unternehmen zum Beispiel auch gar keine Ressourcen beschaffen Produkte herstellen und dann eben auch keine Patienten versorgen.

00:20:20: Also würde ich sagen, auch wenn wir nicht direkt so am Patient dran sind erfüllen wir trotzdem einen ganz ganz wichtigen Teil von Ottobox Mission Menschen Mobilität und Lebensqualität zurückzugeben.

00:20:30: Ja da gebe ich euch recht.

00:20:31: auf jeden Fall das motiviert mich auch tagtäglich auch wenn ich weiß dass sie vielleicht nicht mehr direkt an der Quelle sitze oder wir vielmehr Moritz wie wir ja früher mal in der Werkstatt gestanden haben aber dass man auch jetzt mit seiner Arbeit was Gutes tut und weiss dass es am Ende Menschen zugute kommt.

00:20:47: Ja, ich glaube man kann sagen das einfach euer Finanzbereich doch im Endeffekt auch entscheidend dafür ist dass die Qualität für die Patientenversorgung weiterhin vorhanden ist.

00:20:55: Weil ohne Geldmittel und die Kontrolle darüber an der richtigen Stelle halt nur was vorhandenes könnte man niemandem versorgen und von daher glaube ich seid ihr ja maßgeblich daran beteiligt dass es so weiter funktioniert.

00:21:07: von da sehr cool.

00:21:09: Okay, somit würden wir jetzt zur nächsten Frage kommen.

00:21:12: Uns würde interessieren in wie weit ihr beide aus dem Finanzbereich jetzt daran beteiligt seid wenn es darum geht was die Investitionen von Ottobock angeht wo's um strategische Entscheidungen geht.

00:21:24: imwieweit seid ihr da mit inbegriffen und hat ja wenn du machst dann zu gerne anfangen?

00:21:29: Ja, gerne.

00:21:30: Also grundsätzlich steht erst mal fest dass die Produkte und Innovationen glaube ich an anderen Stellen des Unternehmens entstehen.

00:21:37: aber was zumindest für mich ein fester Bestandteil meiner Arbeit ist sind die Investitionen.

00:21:42: also wir sprechen da von CapEx also Capital Expenditures zu Deutsch Anlage Investments eigentlich.

00:21:49: Das bedeutet alle großen Anlageinvestments, die unsere Gesellschaften draußen in der Ottobockwelt vornehmen wollen.

00:21:55: Die laufen hier im Treasury über unsere Tische und müssen auch durch uns genehmigt werden.

00:21:59: Hier mein Beispiel aus der Praxis.

00:22:01: Also wenn eine Auslandsgesellschaft in ein neues Gebäude umziehen will und dieses gegebenenfalls noch renovieren will, das Ottobock-Logo obendrauf bauen will die Patientenräume ausstatten will

00:22:11: usw.,

00:22:12: dann ist es teilweise wirklich auch riesige Investitionen und sowas darf natürlich nicht einfach durchgeführt werden ohne Abstimmung mit dem Headquarter.

00:22:20: deswegen müssen solche Investitione eben durch uns ja begutachtet und dann auch genehmigt werden.

00:22:25: Ja das ist so ein Teil wo man sagen kann kleinen Impact auf die Investition, auch wenn es nur die Anlageinvestitionen vielleicht sind.

00:22:33: Aber ja das macht auf jeden Fall auch einen großen Teil meiner oder unserer Arbeit aus und ist auf jeden fall sehr spannend weil man dadurch eben auch mal mitbekommt was machen die Gesellschaften draußen in der Welt?

00:22:42: wo wird das Geld überhaupt hinein investiert?

00:22:44: Und ja das bringt schon wirklich Freude!

00:22:48: Also ich muss sagen ich konnte wirklich schlecht einschätzen was uns heute erwartet aber ich bin sehr positiv überrascht.

00:22:54: Ich finde das klasse.

00:22:55: ich finde super interessant.

00:22:56: ich höre euch gerne zu

00:22:58: Ja, das willst du noch kurz darauf eingehen wo du in deinem Bereich damit vielleicht Kontakt hast.

00:23:03: Genau ich kann gerne noch ein bisschen ergänzen also bei uns.

00:23:05: wenn wir jetzt nochmal kurz bei den Investitionen bleiben ist es bei uns so dass wir quasi immer in der vorgelagerten Rolle wie das Treasury und Natja und ihr Team sind.

00:23:13: also das heißt bei uns sozusagen kommen die Investition initial an.

00:23:17: Also jetzt bei meinen Verantwortungsbereichen oder halt für den Standort Dugastrat zum Beispiel gesprochen ist es in der Regel so, wenn jetzt ein Bereich eine größere Investition plant dann gibt es ein bestimmtes Formular was sie auszufüllen haben.

00:23:28: Was dann im ersten Schritt zu uns kommt dann prüfen wir das einmal und gucken okay gibt es dafür schönen Budget?

00:23:34: Und dann sozusagen, wenn das alles erst mal passt.

00:23:37: Dann wird es ganz in den Freigabelauf gegeben, indem dann unter anderem auch Natja und das Team Treasury so sagen involviert sind die dann halt über die Finanzierung ja auch nochmal schauen.

00:23:45: So bekommen wir da halt immer mit welche Investitionen grundsätzlich jetzt für unsere Bereiche oder wir stimmen uns natürlich im Team Abhalt für unsere verantwortlichen Standorte also Nuderstadt Wien und Königssee geplant sind und die dann auch entsprechend umgesetzt werden sollen.

00:23:58: Das ist natürlich dann halt auch immer ganz cool, wenn man schon mal sieht okay.

00:24:01: Man kann schon mal erahnen was es vielleicht in der Zukunft geplant und wo wird sich vielleicht Ottobock auch noch einmal verändern oder wo genau wird investiert.

00:24:07: das ist dann auch mal ganz spannend zu sehen.

00:24:09: Und für die Strategie ist es bei uns oftmals so dass wir halt die Anfragen bekommen Wenn zum Beispiel die Strategie sozusagen ja gewisse Daten oder halt Analysen haben möchte, zu zahlen aus der Vergangenheit zum Ist- oder für die Zukunft das wir da halt dann eingebunden werden und diese Zahlen dann halt bereitstellen auf dessen Grundlage dann entsprechend Entscheidungen ja für die Strategien oder Für die Zukunft getroffen wird.

00:24:33: Ja sehr interessant Dankeschön!

00:24:35: Um den Bogen nochmal ein Stück zu bekommen, Otto Bock ist ja ein global aufgestelltes Unternehmen.

00:24:40: Ich glaube dass haben wir beide schon feststellen dürfen.

00:24:42: Moritz ich glaube du bist dürfen es feststellen, du bist ja jetzt kurz nach der Aufnahme auf dem Weg nach Belgien.

00:24:48: Ich war in den letzten Semesterferien und darf in den nächsten Semester Ferien wieder in Bulgarien im Werk unterstützen.

00:24:55: Und dadurch haben wir schon einige Kontakte zu den Kollegen im Ausland gesammelt.

00:24:59: Da ist die Frage was sind im Finanzbereich die größten Herausforderungen wenn man mit unterschiedlichen Ländern Standorten oder Währung oder Prozessen arbeitet?

00:25:08: Genau, also wie schon gesagt bei uns sind das zum großen Teil die Investitionen, die da auf uns zukommen von den Auslandsgesellschaften.

00:25:16: Wo wir auch wirklich viel Kontakt natürlich ins Ausland haben aber auch die Währung und die Zahlungsströme im Ausland oder vom Ausland zu uns nach Deutschland in Z-Quarter sind tatsächlich so große... Anknüpfungspunkte, die koordiniert werden müssen.

00:25:32: Mit den unterschiedlichen Währungen, die wir als Unternehmen ja einfach dadurch haben dass wir so global aufgestellt sind in vielen verschiedenen Ländern mit vielen verschiedenen Währung gehen wir irgendwo als Unternehmen eben auch verschiedene Risiken ein, die kalkuliert und ja gemanagt werden müssen.

00:25:48: natürlich bergen auch große zahlungsströme über ländergrenzenden weg gewisse risiken die minimiert werden müssen.

00:25:54: und genau das sind eben unsere aufgaben dass wir da einen blick drauf haben, dass wir das kontrolliert bekommen.

00:26:00: Und ja da setzt es eigentlich das treasury an.

00:26:02: Das ist eine hauptaufgabe ,dass wir sozusagen diese einzelnen währungen auch einsammeln, dass das geld von der von den auslandsgesellschaften zu uns kommt und dann dementsprechend auch gehandelt wird wenn wir Fremdwährung bekommen müssen, die natürlich in Euro gedreht werden.

00:26:19: So bezeichnen wir das immer und da haben wir unsere größten Kontaktpunkte eigentlich.

00:26:25: Also ergänzend dazu im Controlling ist es so dass wir auch sehr viele Schnittstellen zu den OBS sagen wie immer also zu den Ottobock Auslandsgesellschaften haben.

00:26:33: Entweder im monatlichen Reporting da ist ja auch sehr viel Beziehungen zwischen den einzelnen Gesellschaften gibt die natürlich abgestimmt sein müssen.

00:26:40: Da sind wir dann halt immer im Austausch mit denen lokalen Kolleginnen und Kollegen vor Ort, aber natürlich vor allem auch während der Planungsphasen das wir uns dort eng mit ihnen abstimmen oder sie natürlich dann ihre Planung anders Controlling sozusagen ja weitergeben.

00:26:53: Und dann halt auch in diesem Konsolidierungssystem hochladen müssen so dass wir dann halt ein Gesamtbild für den Autobock Konzern sozusagen immer haben.

00:27:00: Dort sind die OBRs natürlich auch immer hauptverantwortlich mit für, dass es dann halt dieses Ergebnis gibt auf das wir blicken und was dann halt auch entsprechend analysiert wird.

00:27:08: Und natürlich Herausforderungen haben wir in dem Sinne, dass in vielen Ländern über Jahre im Weg historisch eigene Prozesse gewachsen sind wo wir jetzt aber zum Beispiel gerade ein großes Projekt haben innerhalb des Finanzbereiches, wo wir versuchen, Prozisse zu standardisieren und da einen großen Mehrwert sozusagen zu schaffen indem wir z.B.

00:27:26: ein einheitliches globales Planungstool einführen dass dann sozusagen allen ermöglicht, auf der gleichen Basis und im gleichen System ihre Planung durchzuführen.

00:27:34: Wo man natürlich nicht mehr diese Aufgaben hat, die es zum Beispiel Akte gibt das man alles zwischen verschiedenen Systemen überleiten muss und da halt wirklich einen globalen Standard zu schaffen sind wir jetzt natürlich dran um diese Herausforderungen sozusagen zu minimieren oder beziehungsweise da einfach die Zusammenarbeit dann kontinuierlich zu verbessern.

00:27:52: Ja, ihr beiden.

00:27:53: Ich hätte noch mal eine kurze Zwischenfrage an euch.

00:27:56: Ich hatte jetzt aus meinem eigenen Bereich, bin ja aktuell im Global Patient Care von Ottobock tätig und habe darüber eben mitbekommen das auch öffentlich bekannt gemacht wurde dass Ottobok Bletchford in Norwegen aufgekauft hat für ungefähr hundertzehn Millionen Euro.

00:28:12: Und da das jetzt eben so ein Thema ist, wo ich mir vorstellen könnte dass ihr damit vielleicht Kontakt hattet ja ist es eben die Frage ist da bei euch irgendwas über den Tisch gegangen?

00:28:22: Natja vielleicht magst du dazu sagen?

00:28:24: Genau.

00:28:25: also bei uns war diese ganze Acquisition tatsächlich auch einen heiß diskutiertes thema.

00:28:31: also wir haben auf jeden fall damit kontakt gehabt mit der ganzen akquisition einfach dadurch dass wir ja am ende die sind diese überweisung sozusagen den kaufpreis überwiesen haben.

00:28:44: alle vorgelagerten prozesse die dahinter liegen sind super spannend gewesen auch für mich so eine große acquisition einmal mit zu machen.

00:28:51: das war schon wirklich interessant und tatsächlich auch ein bisschen aufregend weil solche acquisitionen kommen auch teilweise recht spontan daher für uns zumindest.

00:29:03: Können lange geplant sein, aber wann ist dann wirklich dazukommt und ob es dazu kommt?

00:29:07: Das sind natürlich Dinge wo wir auch nicht involviert werden können.

00:29:13: Aber als das dann dazu kam war's relativ spannend.

00:29:16: mein Chef war zu dem Zeitpunkt gerade auf einer Finanzmesse auf dem Finanz Symposium Das heißt er war gar nicht da und rief dann zwischendrin mal an.

00:29:25: Wir haben hier ein großes Projekt, eine große Akquisition.

00:29:28: Ehrlicherweise wussten wir in Treasury zu dem Zeitpunkt nicht handelt es sich jetzt um einen Testanruf.

00:29:34: Fake President kann ja mittlerweile alles sein.

00:29:37: Ja hat sich dann herausgestellt was nicht?

00:29:39: Wir haben Bledschwort dann ja am Ende wirklich gekauft.

00:29:42: Und das war schon sehr spannend und eine aufregende Zeit.

00:29:46: Da hat man ja wirklich mit einem spannenden Thema Kontakt gehabt.

00:29:50: Kann ich mir selber auch vorstellen Genau von daher, ich würde jetzt einfach mal so zum Ende unserer Folge kommen und nochmal auf euch zu sprechen zu kommen.

00:29:59: Vielleicht auch in Verbindung wahrscheinlich?

00:30:02: Was waren für euch die bisher spannendsten oder aufregendsten Aufgaben, die ihr bei euch im Bereich erleben durftet?

00:30:11: Ja Janis du kannst gerne starten!

00:30:13: Also bei mir war es so ein bisschen der Start tatsächlich, als ich dann in meine letztendliche Rolle jetzt gekommen bin.

00:30:18: Weil da war's damals wo dann das war wie gesagt so im Sommerherbst, herrbsvierundzwanzig.

00:30:22: Als ich mit dem dualen Studium fertig geworden bin und quasi in meiner jetzige Rolle als lokaler Controller sozusagen gestartet bin.

00:30:29: dort war es dann so dass meine Vorgängerinnen und ich wirklich eine große Übergabe Zeit hatten und ich daher mit vielen Themen erst mal die A für mich komplett neu waren und wir halt auch ohne Großübergabe klarkommen musste nach mal im Start quasi die Budgetphase für zwanzig, fünfundzwanzig vor der Tür.

00:30:46: Das heißt damals hatte ich auch einen relativ großen Respekt davor dass dann für meine Bereiche also das sind zum Beispiel dann halt der CEO Bereich und der Headquarter Bereich also die Verantwortungsbereiche unseres CEOs und CSOs und zusätzlich noch für den Bereich Sudics also unsere Exoskeletz-Sparte sozusagen da das Budget mit den Kolleginnen und Kollegen dort zu planen.

00:31:06: Das war schon eine ziemliche Herausforderung.

00:31:08: Es hat am Ende alles gut geklappt, ich hatte auch eine super Unterstützung bei uns im Team muss ich sagen die mir da wirklich immer beifragen und halt generell mit ihrem Rat immer zur Seite gestanden sind und wir das so gemeistert haben.

00:31:18: aber es war schon sehr herausfordernde Zeit für mich und ein bisschen der kalte Sprung oder der Sprung ins kalte Wasser so heißt es richtig Das war so ein bisschen, bisher auch mein Highlight irgendwie dann gleich zu starten.

00:31:29: Das hat mir dann auch einen enormen Boost gegeben also ein bisschen im Selbstvertrauen halt aber auch in der Rolle angekommen zu sein und nach vorne immer mehr noch Stück für Stück dazuzunehmen und sich weiterzuentwickeln.

00:31:43: Oh ja das glaube ich dass es viel Stress mit sich gebracht hat gerade sonst kalte Wasser geschmissen zu werden.

00:31:48: Aber nachdem was du uns hier erzählst Ich glaub du bist da super reingekommen Nadja, wie sieht es bei dir aus?

00:31:55: Bei mir ist es tatsächlich jetzt ganz aktuell.

00:31:58: Wir haben jetzt unsere erste Hauptversammlung als Börsenotiertes Unternehmen hinter uns.

00:32:03: Ja wir wussten ja einfach gar nicht so richtig wie das abläuft und was auf uns zukommen könnte.

00:32:08: Wir haben als sogenanntes Backoffice parat gestanden Und haben eigentlich den ganzen Tag nur da drauf gewartet irgendwelche Fragen für unseren Bereich kommen, die wir dann ja auch wirklich ad hoc beantworten mussten.

00:32:22: Es war sehr ein sehr aufregender Tag auf jeden Fall!

00:32:25: Man war angespannt vom Kopf bis in diese Zehenspitzen hat nur gewartet und es waren tatsächlich aus so dass dann für unserem Bereich ein paar Fragen reinkam Und dann eben in diesem Moment auch wirklich eine ganz genaue Antwort zu liefern, die dann eventuell auch vom CFO in unserem Bereich dann auch den Aktionären präsentiert wurde.

00:32:45: Das war schon sehr cool und hat wirklich Spaß gemacht!

00:32:48: Wie ich eben gesagt habe, die Bletchwort-Akkquisition ist ein super spannendes Thema so was es nie gewöhnlich und ja ist dann auch immer aufregend und fachlich und persönlich fordernd.

00:33:01: das macht echt spaß.

00:33:02: Oh Respekt, bei so einer Aufgabe würden mir auch die Knie weich werden.

00:33:06: Hut ab!

00:33:08: Ja so ihr beiden.

00:33:09: vielen vielen Dank erst mal für eure Informationen.

00:33:13: uns beide hat es glaube ich sehr sehr inspiriert und wir haben tatsächlich auch bei Ottobock aktuell falls es irgendwie in der Hörerinnen interessiert im Finanzbereich eine ausgeschriebene Stelle wo es um den Batschlar geht.

00:33:26: Falls sich da jemand interessiert, kann er gerne in den Shownotes mal nachschauen.

00:33:30: Da werden wir es einfach verlinken.

00:33:31: und ansonsten Moritz willst du noch irgendwas nennen?

00:33:35: Ja auch von mir vielen Dank!

00:33:37: Ich fand unser Gespräch klasse.

00:33:38: ich nehme super viel mit habe super vieles Neues gelernt über Bereiche die ich noch nicht kannte Und vielleicht sollten wir ja meinen Schnuppertag einlegen

00:33:47: dass wir hier sein durften und den Finanzbereich ein bisschen vorstellen durften.

00:33:51: Vielleicht hat er einen oder die andere jetzt eine bessere Vorstellung von unseren Tätigkeitsbereichen, vielleicht ist das Interesse ja jetzt auch geweckt, auch mal in den Finanzbereichen hineinzuschnuppern?

00:34:01: Ja also ich würde mich da anschießen.

00:34:02: auf jeden Fall vielen Dank für die Möglichkeit hier dabei sein zu dürfen Also mir jetzt auf jeden Fall Spaß gemacht und ich glaube wir konnten dann die anfängliche Nervosität, wie alle hatten.

00:34:11: Dann doch ganz gut während der Folge ablegen und wir hatten ein spannendes Gespräch.

00:34:15: und genau wenn ihr Interesse habt schaut gerne mal in die Show Notes und vielleicht sieht man sich ja dann demnächst.

00:34:21: Vielen Dank auch nochmal an alle Zuhörer da draußen dass er wieder dabei war.

00:34:25: Wir wünschen euch noch einen wunderschönen Abend nachmittag oder morgen je nachdem wann ihr den Podcast hört und bis zum nächsten Mal!

00:34:32: Ciao ciao.

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